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Liquid Energy Pure

  • Kohlenhydrate-Gel aus der Tube
  • angereichert mit Natrium, Kalium und Taurin
  • mit Isomaltulose, der Zuckerart mit tiefem glyk. Index
  • praktisch dosierbar, wiederverschliessbar
  • frei von Gluten, Laktose und Konservierungsstoffen
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Liquid Energy Pure

Liquid Energy PURE ist ein hochkonzentriertes Energie-Gel aus Glucose, Fructose und tief-glykämischer Isomaltulose. Die unterschiedlichen Zucker- und Kohlenhydratquellen sorgen für rasche und langanhaltende Energie.

Das Energiekonzentrat wird vor allem dort eingesetzt, wo durch die Belastungsintensität das Kauen schwer fällt. Neben dem Ausdauersportler gehören somit insbesondere auch Ball- und Mannschaftssportler (z.B. Fussball, Handball, Eishockey, Tennis) zu den häufigen Anwendern.  Der Inhalt der wiederverschliessbaren Tube kann praktisch und einfach dosiert werden.

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Prepare
Before
During
After
Water
Milk

Anwendung

Eine Tube in 2-3 Portionen verteilt über 45-60 min einnehmen und Wasser nachtrinken.

Aroma wählen

Nährwerte/Nutrition facts

PER 100 g

PER TUBE
(70 g)

Energie/energy kJ (kcal)

1207 (284)

850 (200)

Fett/fat

0 g

0 g

davon gesättigte Fettsäuren/of which saturated fatty acids

0 g

0 g

Kohlenhydrate/carbohydrates

71 g

50 g

davon Zuckerarten/of which sugars

36 g

25 g

Ballaststoffe/fibres

0 g

0 g

Eiweiss/Protein

0 g

0 g

Salz/salt

0.43 g

0.30 g

Kalium/potassium

135 mg

7%*

95 mg

5%*

Natrium/sodium

0.17 g

--

0.12 g

--

*Nährstoffbezugswerte

Zutaten: Fructosehaltiger Glucosesirup, Isomaltulose, Wasser, Natriumchlorid, Kaliumcitrat, Geliermittel E466, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure.

Entwickelt und hergestellt in der Schweiz

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Crossfit-Ernährung

Wer sich richtig ernährt, bringt im Crossfit bessere Leistungen

Die meisten Crossfit-Trainings dauern rund eine Stunde und entsprechen – abgesehen von Aufwärmen, koordinativen Einheiten und Cooldown – einem Hochintensitätstraining. Sprich: Es wird eher kurz, dafür aber äusserst intensiv trainiert, ähnlich wie bei einem Intervalltraining.

Ernährung vor dem Training
Um ein Hochintensitätstraining ohne Einbussen zu überstehen, ist es unabdingbar, mit gefüllten Speichern zum Training anzutreten. Natürlich nicht mit vollem Magen, aber eben auch nicht nüchtern. Idealerweise werden kurz vor dem Training ein paar leichtverdauliche Bissen eingenommen: das kann je nach Vorlieben und Verträglichkeit eine kleine, reife Banane, ein leichtverdaulicher Sport-Riegel, ein Honig-Brot, ein kohlehydrathaltiges Sportgetränk o. ä. sein.

Während des Trainings
Während eines Crossfit-Trainings bleibt meist keine oder nur sehr wenig Zeit für die Nahrungsaufnahme. Hier eignen sich vor allem Sportgetränke, die eine Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung aufweisen und dadurch die Ausdauerleistung und die Flüssigkeitsaufnahme im Sport begünstigen. ISOTONIC oder auch das mild-aromatisierte, säurefreie COMPETITION sind die Getränke erster Wahl für Crossfit-Sportler. Dauern die Trainings länger als eine Stunde, kann eine LIQUID ENERGY GEL Tube (mit oder ohne Koffein) helfen, den Blutzuckerspiegel hoch zu halten und den Leistungsabfall einzudämmen. Feste Speisen machen während in einem Crossfit-Workout nur beschränkt Sinn, da der Sportler weder die Zeit zum Kauen noch die Energie zum Verdauen hat.

Nach dem Training
Die unmittelbare Ernährung nach der sportlichen Leistung dient der Regeneration und verfolgt folgende Ziele: Flüssigkeitszufuhr (Rehydratation), Zufuhr von Elektrolyten und Energie, Erhalt der Muskulatur. Aus diesen Gründen ist es wichtig, den Körper innerhalb von 30 Minuten nach dem Training mit Kohlenhydraten, Flüssigkeit und Eiweiss zu versorgen. Neben proteinreichen Fertigdrinks wie beispielsweise PROTEIN SMOOTHIE oder PROTEIN DRINK sind Regenerationsprodukte wie PRO RECOVERY oder RECOVERY SHAKE angezeigt, die mit Wasser oder Milch angerührt werden. Aber auch ein PROTEIN 50 Bar oder ein PROTEIN LOW CARB Bar, eine zuckerarme Quarkspeise oder ein kleines Käsebrötchen dienen der Regeneration.

Proteinbedarf im Crossfit
Protein respektive Eiweiss erfüllt viele wichtige Funktionen im Körper. Damit der Körper seine Aufgaben im Crossfit optimal erfüllen kann, musst man ihn mit dem nötigen Grundbedarf an Protein versorgen. Die Swiss Society for Sports Nutrition empfiehlt Sportlern daher eine tägliche Menge von ca. 1,3-1,8 g Protein pro kg Körpergewicht. Das bedeutet für eine Frau von 60 kg rund 80-110 g Protein pro Tag, während ein Mann von 80 kg Körpergewicht etwa 105-144 g Nahrungseiweiss benötigt. Für spezielle Phasen wie etwa im Kraftaufbau, bei Diäten oder auch im Kraftsport gelten höhere Empfehlungen von 2,0-2,7 g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht. Mit einem speziellen Proteinrechner lässt sich der empfohlene Tagesbedarf abgestimmt auf die individuellen Ziele berechnen.

Protein: Einnahmezeitpunkt
Das Körpereiweiss befindet sich in einem dynamischen Gleichgewicht. Es wird ständig auf- und abgebaut. Man spricht hier von Anabolie bzw. Katabolie. Daher sind Crossfit-Sportler auf eine regelmässige Einnahme angewiesen. Für eine optimale Proteinsynthese sollten rund 20-30 g Protein alle 3-4 Stunden konsumiert werden.

» Übersichtsgrafik «Proteinsynthese» downloaden (PDF)

Protein-Produkte von SPONSER im Vergleich

WHEY ISOLATE 94
Einsatz: Regeneration, Kraftaufbau
Eigenschaften: Höchste Whey-Qualität, 100% Grasfütterung Irland, laktosefrei

MULTI PROTEIN
Einsatz: Basisprotein, Nachtprotein, Kraftaufbau, Regeneration
Eigenschaften: Hochwertiges Mehrkomponenten-Protein, vielseitiger Einsatz, enthält Whey, Casein und Eialbumin Herkunft: Schweiz

PRO RECOVERY
Einsatz: Regeneration
Eigenschaften: Hochwertigste Regeneration, mit Colostrum / Biestmilch

LOW CARB PROTEIN SHAKE
Einsatz: Gewichtskontrolle, Basisprotein, Mahlzeitersatz
Eigenschaften: Sättigt anhaltend, mit Fasern, L-Carnitin und Cholin

Fazit
Mit der richtigen Ernährung wird das Crossfit-Training zwar nicht leichter, aber definitiv genussvoller und effektiver. Über allen Empfehlungen darf natürlich nicht vergessen werden, dass immer die individuelle Verträglichkeit und die persönlichen geschmacklichen Vorlieben im Vordergrund stehen.
Nun also nichts wie los ins Crossfit-Training, die Kettlebells warten schon!

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

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26. 10. 2019
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Die wichtigsten Punkte zur Sporternährung im Tennis

Bei Tennis-Übertragungen sieht man Cracks wie beispielsweise Roger Federer während eines Matches jeweils eine halbe Banane essen und ab und zu einen Schluck trinken. Braucht ein Tennissportler keine spezifische Sportnahrung oder wenn doch, wie sieht sie aus?

Kurze Pausen auf dem Court
Zahlreiche, aber äusserst kurze Pausen während der Seitenwechsel führen dazu, dass die Sporternährung im Tennis einige Besonderheiten aufweist: Die Sportnahrung muss nicht nur schnell konsumierbar, sondern auch maximal verträglich sein.
Sieht man also Tennisstars während der Seitenwechsel eine halbe (reife) Banane essen, so ist dagegen nichts einzuwenden. Für einen mehrstündigen Match ist dieser Snack jedoch definitiv viel zu wenig. Mittlerweile behelfen sich TennisspielerInnen deshalb inzwischen mit flüssiger Energie aus der Tube, beispielsweise einem LIQUID ENERGY GEL mit oder ohne Koffein, einem hochwertigen, kohlenhydrathaltigen Sportgetränk wie COMPETITION, LONG ENERGY oder ISOTONIC oder auch ein paar Bissen HIGH ENERGY BAR. Auf der Suche nach einem spürbaren Koffein-Kick, der die Motivation und Konzentration neu entfacht, empfiehlt sich eine Ampulle ACTIVATOR oder auch ein paar POWER GUMS aus der Tüte. Die vorgängige und regelmässige Verwendung von MENTAL FOCUS kann bezüglich der kognitiven Leistung sowohl im Techniktraining als auch im Wettkampf klare Vorteile bieten.

Indoor oder Outdoor
Ernährungstechnisch macht es keinen Unterschied, ob ein Tennismatch in der Halle oder Outdoor (Sand, Gras, Hartbelag) ausgetragen wird. Jedoch können die klimatischen Verhältnisse In- oder Outdoor stark variieren und einen entsprechenden Einfluss haben. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind zentrale Grössen, die es bei der Ernährung auf dem Tenniscourt zu berücksichtigen gilt. Bei Kälte und tiefer Luftfeuchtigkeit überwiegt der Energiebedarf, bei Hitze und Feuchtigkeit braucht der Körper deutlich mehr Flüssigkeit. Sind lange Ballwechsel und Matches zu erwarten, die über drei, vier oder manchmal fünf Sätze samt Tie-Break gehen, ist ein Carboloading zwei Tage vor dem Höhepunkt empfehlenswert. Bei grosser Hitze auf dem Court kann auch ein vorgängiges Soda-Loading mittels LACTAT BUFFER viel nützen. Spieler mit hohen Schweissverlusten und Krampfneigung setzen zusätzlich SALT CAPS oder auch MUSCLE RELAX Shots ein.

Regeneration während Turnieren
Bei mehrtägigen oder gar zweiwöchigen Tennisturnieren spielt auch die Regeneration eine wichtige Rolle. Die Empfehlungen lauten deshalb: Regelmässiges Carboloading mit CARBO LOADER, jeden zweiten oder dritten Tag. In heiss-feuchten Regionen zusätzlich ein Soda-Loading mit LACTAT BUFFER zur Natriumerhöhung und damit Prähydrierung und Krampfvorbeugung. Nach jedem Match zudem immer einen Kohlenhydrat-Eiweiss Shake wie PRO RECOVERY einnehmen und abends als Spätmahlzeit zusätzlich einen Eiweiss-Shake MULTIPROTEIN oder CASEIN konsumieren. Wenn eine häufige Reisetätigkeit und/oder Kontakt mit grossen Menschenansammlungen nötig ist, sollte auch die Einnahme von IMMUNOGUARD erwogen werden, um dem Infektrisiko vorzubeugen.

24. 10. 2019
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Trinken nach Gels

Trinkmenge nach Gel-Konsum in Training oder Wettkampf

Bei der Verwendung von Gels oder festen Nahrungsmitteln unbedingt genügend Wasser trinken (mind. 200 ml pro 20-30 g Kohlenhydrate), um eine Reduktion des Blutplasma-Volumens zu verhindern. (Evans et al., 2017: Optimizing the restoration and maintenance of fluid balance after exercise-induced dehydration. J Appl Physiol 122(4):945-951). Andernfalls verlangsamt sich die Rehydrierung, was während der Belastung zu gastrointestinalen Beschwerden führen kann.

Autorin: Yvonne Forster

05. 10. 2019
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Ernährung Swiss Epic

Welche Ernährungsstrategie eignet sich fürs Swiss Epic?

An einem Mehrtagesanlass wie dem Swiss Epic ändern sich gewisse Rahmenbedingungen, welche die Ernährung beeinflussen, beinahe täglich. Faktoren wie Wetter, Akklimatisation, Trainingsstatus, Körpergewicht und auch die individuelle biologische Variabilität sind zu mannigfaltig, als dass man universell verbindliche Ernährungsempfehlungen geben kann. Hinzu kommt, dass sich die Ernährung an die Zielsetzung anzupassen hat: Fährt man um den Sieg oder geht es schlicht darum, mit einem guten Gefühl zu finishen? Und nicht zuletzt müssen auch die Rahmenbedingungen und Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort in die Ernährungsstrategie einfliessen. Aus diesen Gründen lässt sich keine seriöse, allgemein und jederzeit gültige Angabe und Reihenfolge für die Wettkampfernährung am Swiss Epic oder ähnlichen Langdistanz-Bikerennen machen.

Allerdings gibt es gewisse Grundregeln und Massnahmen, die sich in etwa gleichbleiben. Eine denkbare Ernährungsstrategie wäre die folgende:

Vor dem Start
• Zwei Tage vor dem Wettkampf: Carbo Loading mit dem CARBO LOADER jeweils 4 x 1 Portion pro Tag.
• Drei bis vier Stunden vor dem Start: POWER PORRIDGE, Portionengrösse gemäss eigenem Sättigungsgefühl.
• Bis eine Stunde vor dem Start: LONG ENERGY Sportgetränk und einen / ein paar Bissen HIGH ENERGY BAR, abhängig vom individuellen Hunger- und Durstgefühl und auch abhängig davon, ob man zu diesem Zeitpunkt überhaupt etwas hinunterbringt.

Im Wettkampf
• Im Wettkampf ausreichend Trinken, situativ angepasst, aber v. a. nach Durstgefühl. Getränkeempfehlung ist das mild aromatisierte, säurefreie LONG ENERGY Sportgetränk.
• Im Wettkampf empfiehlt es sich, alle drei bis fünf Stunden etwas leichtverdauliche Festnahrung zu sich zu nehmen. Das muss aber vorher unter Belastung getestet werden! Sinnvoll sind zum Beispiel ein halber Riegel, aber auch ein paar Bissen Weissbrot oder eine reife Banane, um die Magen-Darmtätigkeit zu erhalten. Bis zu einem gewissen Grad kann stattdessen auch das ULTRA PRO-Getränk für lange Ausdauerbelastungen eingenommen werden (1 Sachet alle 3-4 Stunden). Dies kann bei Eintagesanlässen bereits genügen.
• Bei mehrtägigen Wettkämpfen ist etwas «Handfestes» zwischen den Zähnen höchst empfehlenswert, da Festnahrung verdauungsunterstützend wirkt. Was und wie viel, ist individuell verschieden. Ein paar wenige leicht verdauliche Happen (Weissbrot, Banane, Salzbretzeln, Riegel, Linzertörtchen, Biberli o. ä.) alle paar Stunden reichen, der Rest kann flüssig erfolgen.
• Falls vor Ort warme Verpflegung (wie etwa Pasta, gekochte Kartoffeln, Reis o. ä.) angeboten wird, unbedingt versuchen, diese zu nutzen. Auch POWER PORRIDGE wäre eine valable warme Verpflegung, sofern die Möglichkeit dazu besteht.
• Als sehr lang sättigende Riegel sind die OAT PACKs zu empfehlen. Diese basieren auf Hafer und enthalten Nüsse, was den Gesamtenergiegehalt erhöht, aber auch die Verdauung etwas mehr belastet. OAT PACKs eignen sich – im Gegensatz zum HIGH ENERGY BAR – auch bei Wettkämpfen in der Kälte, da sie nicht ganz so hart werden wie die feiner zermahlten HIGH ENERGY BARs. Für eintägige Wettkämpfe ist der HIGH ENERGY BAR jedoch die optimale Lösung.
• Bei Leistungseinbrüchen und/oder Müdigkeit empfehlen sich die LIQUID ENERGY GELs mit Koffein (ca. ½ Tube oder 1 Sachet mit etwas Flüssigkeit einnehmen). Auch eine Ampulle ACTIVATOR mit Koffein kann in dieser Situation helfen; beide halten rund 2-4 Stunden an.
• Gerade bei langen Wettkämpfen kommen auch die LIQUID ENERGY SALTY sehr gut an. Sie enthalten mehr Salz, schmecken würzig-salzig statt süss und bieten deshalb eine willkommene geschmackliche Alternative.
• Unterwegs ist es wichtig, die situativen Bedürfnisse richtig einzuschätzen. Bei Kälte/Schwäche ist es angezeigt, mehr Kohlenhydrate in Form von Gels oder Sportgetränken zu sich zu nehmen. Machen sich Magenprobleme bemerkbar, so sollte geeignete Festnahrung, Haferriegel, Weissbrot gegessen werden. Nicht zu empfehlen bei Durchfall ist reines Wasser! Da empfiehlt es sich, salzhaltig zu essen und zu trinken.
• Am wichtigsten bei sehr langen Events ist, dass man sich genügend Flexibilität bewahrt und auf die eigenen Gelüste hört. Erfahrungsgemäss verleiden einem auch die beliebtesten Getränke/Nahrungsmittel sehr schnell, wenn sich die Belastung über Tage erstreckt.
• Auch stellt sich (v. a. bei mehrtägigen Events) bei hoher Verwendung von (üblicherweise) stark kohlenhydrathaltiger Sportnahrung plötzlich Salz-, Protein- und Fetthunger ein. Dies passiert meist in einem Stadium, in dem der Körper die Belastungsintensität (teilweise auch aus Erschöpfung) bereits runtergefahren hat und solche Nahrung daher auch verträgt. In einer solchen Situation kann man sehr viele «normale» Lebensmittel in vernünftigem Masse einnehmen: Trockenfleisch, Wurstware, Chips, Nüsse, Käse oder was der Veranstalter sonst anbietet. Bei Tagesanlässen und rein leistungsorientiertem Ziel sind fetthaltige Speisen aber natürlich ungeeignet. Bei langen Einheiten und tiefen Intensitäten soll und darf aber durchaus auf die eigenen Gelüste gehört werden, auch wenn ein Lebensmittel etwas schwerer/langsamer verdaulich sein mag. Das deutliche Verlangen nach einem bestimmten Lebensmittel ist meist ein guter Indikator dafür, dass man das Gewünschte auch verträgt.

Während der Regeneration
• Bei Anlässen, in denen man nicht allzu viele verschiedene Produkte mitnehmen möchte, bietet es sich an, als Regenerationsdrink den ULTRA PRO zu verwenden. Auch denkbar: LONG ENERGY Berry in doppelter Konzentration (60-80 g + ca. 500 ml Wasser). So braucht es keine zusätzlichen Recovery-Produkte. Wichtig ist, dass man diese Portionen innert 30 Minuten nach Zielankunft trinkt und evtl. nachdoppelt, falls innerhalb von 90 Minuten keine Hauptmahlzeit folgt.
• Bei mehrtägigen Anlässen macht es Sinn, vor dem Zubettgehen nochmals eine Portion CARBO LOADER oder eine Portion ULTRA PRO einzunehmen, um am nächsten Tag mit vollen Speichern am Start zu stehen.

Grobe Parameter für die Dosierung der Nährstoffe

Kohlenhydrate
Ca. 60-80 Gramm pro Stunde, wobei bei Langzeitausdauer auch bis etwas über 100 g/h aufgenommen und verwertet werden können.

Flüssigkeit
Stark situativ bedingt, 0,4-1 Liter pro Stunde möglich, entsprechend muss die Energie neben dem Getränk variiert werden.

Eiweiss
Prinzipiell nicht nötig, einige Studien weisen aber auf eine Leistungssteigerung und Erholungsförderung hin, wenn Eiweiss bereits während der Leistung eingenommen wird. Ca. 20 g alle 3-4 Stunden bei Events ab ca. 6-8 Stunden Dauer. Ideal dafür: ULTRA PRO oder AMINO 12500. Der ULTRA PRO-Drink wäre auch als Alternative zur Festnahrung zu sehen, muss jedoch unmittelbar vor dem Verzehr mit Wasser zubereitet werden und kann nicht mehrere Stunden im Voraus angerührt werden. Bei kürzeren Anlässen besser etwas Eiweiss direkt im Sportgetränk einnehmen oder Kapseln/Tabletten schlucken wie AMINO EAC oder BCAA.

Fett
Eine Zufuhr spielt erst bei Leistungen ab ca. 10 Stunden eine Rolle, wenn die Leistungsintensität sehr tief ist und Fett verdaut werden kann. Ist bei einem eintägigen Event zu vernachlässigen bzw. wirkt schnell kontraproduktiv, wenn die Leistungsintensität zu hoch ist.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

24. 07. 2019
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Gigathlon bei Gluthitze

Die fünf wichtigsten Ernährungsgrundsätze für Ausdauersport in extremer Hitze

Ein Gigathlon ist ja an sich schon eine anspruchsvolle Sache. Wenn zum sportlichen Pflichtprogramm noch hochsommerliche Temperaturen kommen, die den Athleten das Leben schwer machen, kommt der Wettkampfverpflegung eine noch höhere Bedeutung bei als ohnehin schon. Worauf ist zu achten?

Je länger und heisser der Wettkampf, desto wichtiger ist eine regelmässige Zufuhr von Flüssigkeit, Kohlenhydraten und Elektrolyten. Das tönt in der Theorie sehr simpel. Doch die Praxis zeigt: Je höher die Leistung, desto schwerer fällt das Einnehmen von Nahrung während des Wettkampfs. Und auch die Verdauung setzt bei hohen Intensitäten irgendwann aus. Magenprobleme, Hungerast, Dehydrierung, Muskelkrämpfe oder gar Durchfall und Erbrechen können die Folgen sein.

Damit der Traum vom Finishen auch bei Gluthitze nicht platzt, sollen folgende Tipps beherzigt werden:

1. Bei heissem Wetter ist es wichtig, regelmässig zu trinken! Der Bedarf orientiert sich primär am Verlust. Die Trinkmenge ist aber von Athlet zu Athlet sehr unterschiedlich und gerade bei Maximaltemperaturen kann die Zufuhrmenge deutlich über der Faustregel von 0.5-0.8 Litern pro Stunde liegen. Wir empfehlen das mild aromatisierte und säurefreie Competition®-Sportgetränk, welches einen breiten Mix an Kohlehydraten mit unterschiedlichem glykämischem Index und Elektrolyten aufweist. Wer bereits an die Erholung nach dem Wettkampf denkt, der steigt auf Long Energy um, welches inhaltlich dem Competition® entspricht, aber zusätzlich noch etwas Eiweiss enthält.

2. Solche Kohlenhydrat-Elektrolyt-Getränke verbessern die Aufnahme von Wasser während der körperlichen Betätigung und tragen zur Ausdauerleistung bei längerer Belastung bei. Zusätzlich kann bei Bedarf in jeder Getränkeflasche auch noch eine Salt Cap aufgelöst oder auch direkt runtergeschluckt werden. Der Bedarf kann erhöht sein bei ungenügender Akklimatisation, kurzfristigem Wetterumschlag, «Heavy Sweaters» oder «Salty Eaters» (also stark schwitzenden, oder gewohnheitsmässig salzreich essenden Personen), bei Personen mit Krampfneigung und grundsätzlich eben auch bei heissem Wetter und damit verbundenem erhöhtem Schweissverlust.

3. Mit Trinken alleine ist es bei Langzeit-Ausdaueraktivitäten nicht getan. Zur Unterstützung der Leistung empfiehlt es sich, kohlenhydratreiche, leicht verdauliche Flüssignahrung in Form von Liquid Energy Gels einzunehmen. Diese sind von Sponser Sport Food in verschiedenen Varianten erhältlich: süss oder salzig, mit oder ohne Koffein, mit oder ohne BCAA. Die Faustregel für kurze bis mittlere Belastungszeiten von bis zu 4-6 Stunden lautet: eine Zufuhr von 1 g Kohlenhydrat pro kg Körpergewicht pro Stunde. Mehr als 60-90 g Kohlenhydrate sollten nicht eingenommen werden, es können sich Magen-Darm-Probleme unter Belastung ergeben. Ein gewisses «Antrainieren» höherer Zufuhrmengen ist für Ultra-Ausdaueranlässe aber möglich.

4. Wer schon mal ein Langzeitausdauer-Event bestritten hat, weiss: Mit der Zeit mag man kaum noch süsse Nahrung sehen, geschweige denn, schlucken. Da empfehlen sich dann die angenehm salzigen Liquid Energy Salty aus dem Sachet, welche eine willkommene Abwechslung in den primär süssen Menüplan eines Gigathleten bringen.

5. Auf dem Rad nimmt man mit Vorteil auch ein paar Bissen feste Nahrung zu sich, denn der Darm braucht Festnahrung, um die Transportfunktion aufrechtzuerhalten (Peristaltik). Am besten sind leichtverdauliche Energieriegel wie die High Energy Bars, die in süsser oder salziger (High Energy Bar Salty Nuts!) Ausführung erhältlich sind. Aber auch ein paar Bissen Weissbrot, Kuchen, Bretzel oder reife Banane machen Sinn.

Zum Schluss ein Typ gegen Krämpfe
Wer bei Hitze mit Muskelkrämpfen zu kämpfen hat, packt vorzugsweise auch noch Muscle Relax ein. Diese bitter-saure Gurkenessiglösung hilft bei akuten Muskelkrämpfen im Wettkampf. Man sollte den Shot ein paar Sekunden im Mund halten/spülen, danach schlucken oder wieder ausspucken. Es gibt auch Anhaltspunkte, dass Muscle Relax prophylaktisch funktioniert. In diesem Falle wird geraten, Muscle Relax relativ kurz vor der Leistung oder erwartetem Krampfauftreten, je nach Verträglichkeit, einzunehmen.

Autor: Remo Jutzeler Leiter
F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

25. 06. 2019
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